Zitate - Kleist, Heinrich von

Ach, der unselige Ehrgeiz, er ist ein Gift für alle Freuden.

Das Wissen macht uns weder besser, noch glücklicher.

Dem Durstigen kommt es, als solchem, auf die Schale nicht an, sondern auf die Früchte, die man ihm darin bringt.

Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe.

Die Welt ist groß, man kann sich darin wohl vergessen.

Ich erkenne nur ein höchstes Gesetz an, die Rechtschaffenheit, und die Politik kennt nur ihren Vorteil.

Kann man auch nur den Gedanken wagen, glücklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?

Kein Gold besticht ein empörtes Gewissen.

Mit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen.

Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist!

Wenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?

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