Datenbanktheorie
Eine Datenbank dient dazu, einzelne Daten, welche miteinander in Beziehung stehen, in strukturierter Form möglichst effizient zu speichern.Die Daten an sich stellen dabei einen Ausschnitt aus der realen Welt dar. Diese „Miniwelt“ [1] muss anschließend so abstrahiert werden, dass eine entsprechende Speicherung in der Datenbank möglich wird. Zur Abstraktion und Veranschaulichung dient dabei das Entity-Relationship-Modell, auf welches später noch eingegangen wird.
Dabei sind die Anforderungen an eine Datenbank vielfältig. So sollen die Daten strukturiert gespeichert und dadurch gezielt auf einzelne Daten zugegriffen werden können. Außerdem muss die Datenbank nicht selten auch mit sehr großen Datenbeständen zurecht kommen (man denke sich diesbezüglich beispielsweise den Katalog eines großen Internetversandhauses oder ähnliches) und der Zugriff auf die Daten soll dabei möglichst rasch erfolgen. Abgesehen davon ist es für viele Anwendungen sinnvoll, wenn mehrere Benutzer gleichzeitig auf eine Datenbank zugreifen und die Daten entsprechend manipulieren können. Neben all diesen Anforderungen darf es aber auch nicht zu ungültigen Daten oder gar Informationsverlust kommen.
